Archiv der Kategorie: Print

Altes bewahren und Neues wagen

Was tun, wenn immer weniger Menschen in die Kirche gehen und die Angebote nicht genutzt werden? Die Römisch-Katholische Seelsorgeeinheit Mittleres Sarganserland geht das Problem an und möchte auf die Bedürfnisse der Menschen Rücksicht nehmen. Das versucht sie mit neuen Angeboten wie einer Motorrad-Segnung oder dem Projekt «Sing mit».

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Die Posthalterin

Sie ist 84 Jahre alt, hat fünf Kinder grossgezogen, einen Haushalt geführt und auf dem Bauernhof gearbeitet. Doch in St. Margrethenberg war Agnes Riederer vor allem als fleissige Posthalterin bekannt. Das Porträt einer guten Seele des Dorfes und Hüterin eines reichen Schatzes an Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnissen.

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Weihnachten sehen – Die Maturaarbeit als Geschenk

Gedanken vor Weihnachten:

Meine Mutter hielt gestern ein Buch mit Adventsgeschichte in der Hand. Es war im Familienkalender. „Wir haben nicht einmal Zeit, am Abend eine Geschichte zu lesen“, sagte sie. Mit solchen Aussagen verweist sie immer gerne auf die stressige Weihnachtszeit, dass niemand Zeit hat und wir kaum Termine für Besuche finden. Weihnachtsessen, Geschenkeeinkauf, Sonntagsverkäufe. Genau wenn wir Zeit brauchen, wird alles verplant. Ich habe darüber nachgedacht. Dass die Aussage stimmt, ist klar. Aber was können wir dagegen tun? Stört es uns wirklich so sehr? Oder stört es nur dann, wenn wir merken, dass wir nicht alles haben können? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass es auch im nächsten Jahr so sein wird.

Wir sollten das sehen, was auch Weihnachten ist. Zwar nicht typisch, kein Klischée, manchmal unsichtbar, aber trotzdem da. Weihnachten ist nicht nur Zuhause vor dem Kamin sitzen, und Zimtsternen essen. Weihnachten ist nicht nur „Christchindlimärt“ und Geschenke kaufen. Wir finden so viel Weihnachten, wenn wir nur die Augen öffnen. Valeria und ihre Maturaarbeit beispielsweise. Sie hat es geschafft, Menschen, welche sonst kaum je an einer Modeschau teilnehmen können, eine Chance zu geben. Damit sie sich präsentieren können, damit sie zeigen können: „Hey, wir haben das drauf!“. Ihr Lachen und die Freude, sind Geschenke für uns. Die Erinnerungen an das Erlebnis das Geschenk für sie.

Wir können uns auch zwei Dinge vornehmen: Die Augen etwas mehr öffnen, und uns dennoch vornehmen, die nächste Adventszeit nicht sooo zu verplanen.

 

Hier erzählt Valeria Neurauter, um was es in ihrer Maturaarbeit geht:

 

Und hier der ganze Bericht zum Nachlesen:

Maturaarbeit Valeria

 

Sie springen, sie stürzen, sie fliegen – Basejumper und ihr extremes Hobby

Kurz vor dem Sprung: Die Extremsportler konzentrieren sich.

Sprung in die Tiefe: Die Exits (Absprungpunkte) in Walenstadt erfreuen sich bei Basejumpern grosser Beliebtheit. Ungefähr 2000 Mal springen die Extremsportler pro Jahr von den Klippen. Der «Sarganserländer» hat zwei Basejumper auf ihrer Mission begleitet.

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Wiola, die glückliche Milchkuh

Stolz: Milchkuh Wiola hat kürzlich die 100’000-Liter-Milch-Marke geknackt. (Bild Paul-Peter Schumacher, Wiolas Besitzer)

Wiola ist mit fast 19 Jahren die älteste Kuh der Viehzuchtgenossenschaft Mels. Im Normalfall werden Kühe sieben bis acht Jahre alt, bevor sie auf den Schlachthof wandern. Doch Wiola lebt nach wie vor glücklich und zufrieden, hat kürzlich die 100 000-Liter-Milch-Marke geknackt und bekommt im Sommer ihr 15. Kalb.
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